Was ist IDPA ?
Im IDPA bestreitet der Schütze einen vordefinierten Parcours (Stage) mit dem Ziel, möglichst schnell alle Ziele in vorgegebener Abfolge zu treffen. Jeder Fehlschuss oder Missachtung von Abläufen wird mit Strafsekunden sanktioniert. Es gilt somit, unter Zeitdruck den Stage möglichst fehlerfrei zu bestreiten, es gibt nur einen Versuch. An einem Wettkampf werden mehrere solcher Stages bestritten und kein Szenario ist wie das andere, denn sowohl Abläufe wie auch Schusspositionen ändern sich stetig. Der Schütze mit der kleinsten Zeit und den wenigsten Strafsekunden gewinnt den Wettkampf.
Verschiedene Waffenkategorien oder auch spezielle Abläufe wie Low-Light Situationen machen diese Sportart abwechslungsreich und spannend. IDPA kann sowohl auf Aussenplätzen als auch in Schiesskellern betrieben werden.
Um Schützen im IDPA einzustufen, gibt es ein weltweit genormtes Testschiessen, den Classifier.
Entsprechend diesem Resultat wird der Schütze in eine der folgenden Niveaus eingestuft:
- Master
- Expert
- Sharpshooter
- Marksman
- Novice
Mit laufendem Training und verbesserten Fertigkeiten kann der Level erhöht werden, bis der Master Status erreicht ist.
Waffenklassen / Divisionen
Im IDPA gibt es diverse Waffenklassen (Divisionen), in denen gestartet werden kann, auch Kombinationen innerhalb eines Stages sind möglich.
Jede Division hat ihre Besonderheiten, aber generell kann eine grosse Vielfalt an verschiedenenen Pistolen, Revolver oder Gewehre im Pistolen-Kaliber (PCC) eingesetzt werden.
Die Mehrheit der Schützen startet in der SSP, ESP oder CO Division.